INITIATIVE

 

OBERTEISENDORF

 

Straßenraumgestaltung Oberteisendorf

Die einzelnen Maßnahmen werden von Ost nach West entlang der B 304 beschrieben und sind Vorschläge für eine weitere Prüfung durch die Gemeinde.

  

Einmündungsbereich Staatsstraße BGL 12 in B 304

 

Der Einmündungsbereich stellt eine kritische Verkehrssituation dar (tödlicher Unfall). Voraussichtlich liegt dies vor allem daran, dass mit relativ hohen Geschwindigkeiten der Verkehr auf der Umgehungsstraße mit den langsamen Abbiegevorgängen in die  BGL 12 , zusammen treffen.

 

Auch die tiefstehende Sonne am Morgen ist eine Unfallgefahr an dieser Kreuzung. 

 

Vorschlag: 
Umbau der jetzigen Linksabbiegeranbindung in einen Kreisverkehr, der die Verbindungsstraße nach Moosen in südlicher Richtung mit aufnimmt. Damit hätte der Kreisverkehr 4 Anbindungen, wo-bei von den Verkehrsfrequenzen diese unterschiedlich bewertet werden müssen. Vorteil der Anbindung Moosen an einen Kreisverkehr wäre die jetzige Anbindung an die Bundesstraße aufzulassen. Im Flächennutzungsplan wird für den Bereich Moosen ein Sondergebiet Camping vorgesehen, welches dadurch einen qualifizierten Anschluss erhalten würde (Wohnmobile usw.). 

Im Osten und Westen können zur Straßenraumgestaltung Großbäume in einer Länge von 150 – 200 m gepflanzt werden, um die Geschwindigkeitsreduzierung (vor dem Einmündungsbereich) für die Verkehrsteilnehmer anzukündigen. 

 

Vorteil:
Teisendorf wird durch einen Kreisverkehr wieder mehr als Ort wahrgenommen.
Das ist positiv für unsere Geschäfte, Betriebe, Tourismus.
 

 

 

Paralleler Fuß- und Radweg

 

Der parallel zur B 304 laufende Fuß- und Radweg zwischen Obermoos und Hochmoos besitzt einen Grünstreifen mit Bäumen. Diese Baumpflanzung könnte verstärkt werden. Der Weg hat Anschluss über eine Unterführung an die Traunsteiner Straße. Er ist damit ein wichtiger Fuß- und Radweg zum Markt Teisendorf. Die Baumpflanzungen gliedern den Straßenraum. 

 

Vorteil:
Verkehr wird durch Bepflanzung immer langsam, bleibt aber fließend. 

Einmündungsverkehre im Ort

 

Im Ortsbereich liegen viele Einmündungen von Straßen und Zufahrten. Direkt im Osten liegt die Einfahrt der Ortsverbindungsstraße nach Surmühle mit einer gegenüberliegenden Zufahrt in einen Gewerbebetrieb. Durch neu gebaute Garagen ist die Betriebszufahrt auf den Stecherweg und anschließend auf die B 304 nicht mehr möglich. Insofern ist hier eine äußerst kritische Verkehrssituation (Verkehrssicherheit) gegeben. Die Zufahrten sollten nicht gegenüber dem Mühlweg liegen. Es ist zu prüfen inwieweit die Betriebszufahrt nicht Richtung Osten verschoben werden kann im Bereich des Parkplatzes.

 

Die Bushaltestellen in Obermoos sollte man prüfen ob es andere Lösungen gibt. Die Einmündung nach Surmühl von Traunstein kommend ist ebenfalls sehr kritisch. 

 

In der gesamten Ortsdurchfahrt gibt es weitere Einmündungsbereiche. Die Einmündungen sind zu prüfen und sicherer zu gestalten. 

 

Vorteil:
Mehr Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer. (Auch für wartende Kinder an der Bushaltestelle siehe Bild rechts)

 

 

Ortsbereich Oberteisendorf

 

Im Ortsbereich besteht grundsätzlich die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h. Die bestehenden Zufahrten und Wege mit ihren Einmündungen in die B 304 sollten klar definiert werden. 

Entsprechend des Flächennutzungsplanes werden die Ortsbereiche von Oberteisendorf und Obermoos zusammenwachsen. 

Im Gemeinderat wurde auch die Siedlungserweiterung von Oberteisendorf Richtung Norden betrachtet. Diese Überlegung ist im Flächennutzungsplan derzeit nicht enthalten. Sollte irgendwann diese Fläche entwickelt werden so würde hier ein weiterer Schwerpunkt der Ortsentwicklung sein, mit entsprechender Anzahl an Bürgern, Kindern und Jugendlichen. Als gliederndes Element wäre der vorhandene Obstanger zu erhalten und ein Grünstreifen zur Straße zu prüfen. 

 

 

Neue Bushaltestelle

Evtl. neue Bushaltestelle Richtung Traunstein
Bushaltestelle Richtung Traunstein Bestand
Bushaltestelle Richtung Traunstein Bestand
Rechts müsste der Fußgängerweg nur noch bis zur Bushaltestelle verlängert werden.
Zugang Bushaltestelle für Kinder aus Weidacherfeld und Lebenshilfe
Oberteisendorf, Bushaltestelle, an der Achenbrücke morgens um 7 Uhr mit Kinder

 

Die derzeitige Bushaltestelle an der Oberteisendorfer Ache liegt sehr exponiert und verkehrlich eher ungünstig (Engstelle auf der Brücke, leichte Kuppe). 

Vorgeschlagen wird eine neue Bushaltestelle  beim Einmündungsbereich der Frühlingsstraße, um damit gleichzeitig die Trassenführung der B 304 in ihrer Lage zur „Geschwindigkeitsanpassung“ im Ort zu verändern.

 

Eine Fußgängerunterführung sollte die neue Bushaltestelle Richtung Traunstein mit der Frühlingstraße von der Südseite verbinden.

Auf der Nordseite müsste der Fußgängerweg zur Bushaltestelle Richtung Traunstein nur noch verlängert werden. 

 

Die Verlagerung der Bushaltestelle erscheint erforderlich, da sie am derzeitigen Standort Dorfstraße – Holzhausener Straße zu wenig Verkehrssicherheit für den Fußgänger und Radfahrer, Lebenshilfe ,(Querverkehr) sichert.  

 

Im Zusammenhang mit der Verlegung der Bushaltestelle sollte auch eine Fuß- und Radwegebrücke über die Oberteisendorfer Ache zum Weidacher Feld mit überlegt werden. Ziel ist mit dieser Maßnahme die Fußgänger und Radfahrer aus der Gefahrenstelle zwischen Einmündung Freilassinger-Traunsteiner Straße und Holzhausener Straße zu verlagern. Gleichzeitig würde die enge Holzhausener Straße von den langsamen Verkehren (Fußgänger und Radfahrer) befreit. Dies würde auch der südlichen Straßenseite entsprechen, da hier die verkehrsberuhigte Verbindung (An der Ache) direkt aufgenommen werden könnte.  

 

Die Bushaltestelle Richtung Freilassing könnte auch auf Höhe der neu geplanten Siedlung entstehen siehe Bild unten. Oder auf gleicher Höhe wie Bushaltestelle Traunstein (neu).

 

Neue Bushaltestelle Richtung Freilassing siehe Bild vorher oder mit Bushaltestelle Traunstein auf gleicher Höhe.

Problem ist schlechte Erreichbarkeit von Obermoos nordseitig.

 

Lösung:
evtl. Übergang für Fußgänger in Obermoos, oder Gehsteig nordseitig Straße.
 

 

Ziel ist insgesamt den Verkehr in der jetzigen Ortsmitte zu entzerren und damit die Fuß- und Radwegeverbindung sicherer zu machen. 

 

Vorteil:
Mit dieser Lösung wäre es für Fußgänger und Radfahrer möglich alle Ortsteile in Oberteisendorf zu erreichen ohne die Straße zu überqueren. 

 

 

Brücke an der Oberteisendorfer Ache

Ausfahrt Holzhausener Straße für Fußgänger oder Kinderwagen aus Weidacherfeld kein Platz
Überquerung Möglichkeit für Fußgänger und Radfahrer
Sicht Ausfahrt von Holzhausener Straße in B304

Einmündungsbereich Dorfstraße, Holzhausener Straße

 

Die Fahrbahnen sind bereits heute nicht mehr erweiterbar aufgrund des vorhandenen Baubestandes. Eine sichere Überquerungshilfe im Bereich des Weges „An der Ache“ auf der südlich gelegenen Seite von Oberteisendorf wäre sinnvoll und notwendig.

 

Vorteil:
Sicheres Überqueren für Fußgänger auch Richtung Sportplatz.

 

Eine „Bedarfsampel“ ist im Zusammenhang mit dem neuen Fußgängerüberweg zu prüfen. Sollte eine Überquerungshilfe (Fahrbahnteiler) möglich sein, so wäre gegebenenfalls auf eine Ampel zu verzichten.

 

Eine Überquerung weiter südlich, auch für Radfahrer und Kinderwagen wäre sinnvoll. (z. B. gegenüber Ausfahrt Weidacherfeld.) So könnte die Engstelle Holzhausener Straße umgangen werden. 

 

Vorteil:
Sicherer Weg für Lebenshilfe - Kinder – Fußgänger - Radfahrer 

 

 

Traunsteiner Straße

Der sehr gerade Straßenverlauf entspricht nicht dem sonstigen Charakter der B 304. Ziel sollte es sein, die Straße leicht geschwungen in aneinander gereihten lang gestreckten Klothoiden zu führen. Dies würde Verkehrsteilnehmer auch besser klar stellen, dass er sich im Ortsbereich befindet. An der nördlichen Straßenseite (Feuerwehr) entstünde zudem die Möglichkeit einen Grünstreifen mit Bäumen anzulegen, wenn eine Verlegung der Straße um einige Meter durch eine leicht geschwungene Wegeführung möglich wäre.  

 

Vorteil:
Der Straßenverkehr kann fließen. Ist jedoch durch optische Einschränkung automatisch langsamer. 

 

 

Ziele zum Landschaftsraum Surtal zwischen Teisendorf und Oberteisendorf

 

Dieser Bereich im Tal der Sur ist gekennzeichnet durch einen vielfältigen Landschaftsraum mit Grünlandnutzung. Er wird als Naherholungsraum sowohl von den Oberteisendorfern wie auch Teisendorfer Bürgern genutzt. Besonders herauszuheben ist die klimatisch günstige südexponierte Lage und ein Wegenetz ohne große Höhenunterschiede. An der Sur liegen alte Mühlenstandorte. 

 

Ziel der Bürgerinitiative:

  • Aufwertung dieses Landschaftsraumes zu einem Erholungsraum mit Wegenetz und einfachen Erholungseinrichtungen; 
  • Ordnen des Parkplatzverkehrs, da jetzt die Fahrzeuge von Erholungssuchenden auf den land-wirtschaftlichen Grünlandflächen abgestellt werden
  • Entwicklung eines Mühlenweges
  • Aufnahme in das Projekt Biosphärenreservat